Baby hat geschrieben:
fjarill hat geschrieben:
Also, mal ganz davon abgesehen, daß ich 67 als reguläres Arbeitsalter schon ganz schön happig finde (nicht jeder knapp 70jährige ist ein fitter Turnschuh) und in der längeren Lebensarbeitszeit nicht die Rettung unserer Probleme:
wer als Beamter in dem Alter noch Feuerleitern hoch muß oder Verbrecher (laufend) jagen, der hat in seiner beruflichen Laufbahn grundsätzlich etwas falsch gemacht, oder ?
Grundsätzlich denke ich nur auch, daß es gut ist, wenn Beamte und nicht-verbeamtete Arbeitnehmer in dieser Hinsicht gleich behandelt werden. Nur wie gesagt, halte ich die derzeitige Entwicklung, längere Lebensarbeitszeit als Pflicht einzuführen, für grundsätzlich falsch !
LG,
fjarill
Auch da muss man differenzieren.....So manch ein Beamter hat nichts falsch gemacht in seiner beruflichen Laufbahn...sondern liebt seinen Beruf, wo wie er ist....mit der Aussicht einer frühen Pension, wenn seine körperlichen Fähigkeiten eingeschränkt sind....
Was sollte denn mit ab 60 jährigen Feuerwehrleuten oder Streifenpolizisten geschehen...? In die Verwaltung? (dann könnte sich die Verwaltung selbst verwalten, oder?

Eine teure Angelegenheit für den Steuerzahler)
Oder anders herum gefragt....wohin mit älteren Beamten, die doch alles richtig gemacht haben....? Und wie viele säßen dann an völlig überbesetzten Stellen....Wo wäre dann noch eine Möglichkeit für den Nachwuchs....?
Hat alles sein für und wider....
LG
Baby
Hi Baby,
wenn mich aber nicht alles täuscht, dann gibt es bei Polizei und Berufsfeuerwehren die körperlichen Eignungstests. Da ist ein Polizist oder Feuerwehrmann, der körperlich nicht mehr fit genug ist, ohnehin raus aus der Feuerwehrleiter- oder Gangster-Verfolgungs-Nummer (das ist z.B. bei der Chirurgiezulassung oder Kassenzulassung von Ärzten oder bei der Flugtauglichkeit von Piloten oder dem Personenbeförderungsschein im ÖPV- oder Taxigewerbe nicht anders).
Ein richtig strukturiertes System sollte durchaus in der Lage sein, seine älteren Mitarbeiter in körperlich nicht mehr so angstrengenden Sparten unterzubringen, die Youngster die Hardline-Jobs machen zu lassen.
Das wird soweit ich informiert bin bei Polizei und Feuerwehren auch durchaus so gehandhabt. Da werden dann die älteren Kollegen nicht mehr in den "brandheißen" Bezirken eingesetzt, bzw. im Innendienst oder auf leichteren Streifen eingesetzt.
Davon abgesehen sind nicht alle Beamte Feuerwehrmänner/frauen und Polizisten/innen.
LG,
fjarill