Unterschriftenaktion gegen Kernkraft

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nicita
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Unterschriftenaktion gegen Kernkraft

Beitrag von nicita » 09.11.2008, 16:04

Hier kann man unterschreiben, wenn man gegen den Ausstieg aus dem Ausstieg ist. Wer dagegen ist, seinen Namen öffentlich abgedruckt zu sehen, kann ein Kästchen aktivieren.

http://www.ausgestrahlt.de/atom/home

LG
nicita - die selbstredend unterschrieben hat!

feuerxxw
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Re: Unterschriftenaktion gegen Kernkraft

Beitrag von feuerxxw » 09.11.2008, 16:19

nicita hat geschrieben:Hier kann man unterschreiben, wenn man gegen den Ausstieg aus dem Ausstieg ist. Wer dagegen ist, seinen Namen öffentlich abgedruckt zu sehen, kann ein Kästchen aktivieren.

http://www.ausgestrahlt.de/atom/home

LG
nicita - die selbstredend unterschrieben hat!
Hallo nicita

War mir ein Bedürfnis zu unterschreiben! :wink:

Grüßchen :)
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Knurro_Knurreck
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Re: Unterschriftenaktion gegen Kernkraft

Beitrag von Knurro_Knurreck » 09.11.2008, 17:06

nicita hat geschrieben:Hier kann man unterschreiben, wenn man gegen den Ausstieg aus dem Ausstieg ist. Wer dagegen ist, seinen Namen öffentlich abgedruckt zu sehen, kann ein Kästchen aktivieren.

http://www.ausgestrahlt.de/atom/home

LG
nicita - die selbstredend unterschrieben hat!
Solange insbesondere die Offshore-Windenergieerzeugung noch nicht zum Tragen kommt (ich verfolge deren Entwicklung) und auch die Speicherung von Windenergie nicht möglich ist, wird man die Atomkraftwerke nicht abschalten können. Oder sollte man wieder mehr Steinkohle und Braunkohlekraftwerke bauen?

Atomkraftwerke kann man nicht abschalten, solange es keinen äquivalenten Ersatz dafür gibt. Das ergibt sich aus der Logik,

LG Knurro

feuerxxw
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Re: Unterschriftenaktion gegen Kernkraft

Beitrag von feuerxxw » 09.11.2008, 18:42

Hallo Knurro

Atomkraftwerke kann man nicht abschalten, solange es keinen äquivalenten Ersatz dafür gibt. Das ergibt sich aus der Logik,

Verhandelte und abgeschlossene Verträge zwischen der Regierung und den Energieerzeugern über die Laufzeiten von AKWs, diese sollte man aber auch nicht umgehen. ! :roll:

Für mich gibt es keine 100-ige Technik, die nicht versagen kann! :roll: Dabei kommt noch der größte Sicherheitsrisiko-Faktor "Mensch", hinzu . :roll:

Bei nur einem einzigen evt. eintretende schwere atomaren Unfall hier bei uns in Deutschland, wo in einem Radius von 40 km alle Menschen evakuiert werden müßten, was würde hier für ein Geschrei bei uns losgehen? Keiner würde dann noch zugeben wollen :" Ich bin für die Kernenergie!" Keiner würde mehr dafür die Verantwortung übernehmen wollen! (auch keine bayrische Regierung) Von den Nachfolgekosten für neuen Wohnraum, Arbeitsstätten, Landwirtschaft, Grundwasser usw. usw. davon reden wir erst gar nicht! :cry:

Außerdem ist die Entsorgung von atomar belasteten Abfall-Stoffen, bis heute auch noch immer nicht gelöst. :cry:

Knurro! Jede andere neue Energieart, die vom Menschen zu nutzen ist, sollte mit größten Tempo erforscht und in die Praxis so schnell wie möglich umgesetzt werden. Es gibt schon viele neue aufgezeigte Wege in diese Richtung. Allerdings kosten diese alle Geld . :roll: Deswegen werden sie auch nicht von der Energiewirtschaft bereitwillig in Angriff genommen. Für sie ist es doch viel günstiger, mit (Atomkraft) Gewinne zu erzielen! :roll:

Grüßchen
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Knurro_Knurreck
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Re: Unterschriftenaktion gegen Kernkraft

Beitrag von Knurro_Knurreck » 09.11.2008, 18:59

feuerxxw hat geschrieben:Hallo Knurro

Atomkraftwerke kann man nicht abschalten, solange es keinen äquivalenten Ersatz dafür gibt. Das ergibt sich aus der Logik,

Verhandelte und abgeschlossene Verträge zwischen der Regierung und den Energieerzeugern über die Laufzeiten von AKWs, diese sollte man aber auch nicht umgehen. ! :roll:

Für mich gibt es keine 100-ige Technik, die nicht versagen kann! :roll: Dabei kommt noch der größte Sicherheitsrisiko-Faktor "Mensch", hinzu . :roll:

Bei nur einem einzigen evt. eintretende schwere atomaren Unfall hier bei uns in Deutschland, wo in einem Radius von 40 km alle Menschen evakuiert werden müßten, was würde hier für ein Geschrei bei uns losgehen? Keiner würde dann noch zugeben wollen :" Ich bin für die Kernenergie!" Keiner würde mehr dafür die Verantwortung übernehmen wollen! (auch keine bayrische Regierung) Von den Nachfolgekosten für neuen Wohnraum, Arbeitsstätten, Landwirtschaft, Grundwasser usw. usw. davon reden wir erst gar nicht! :cry:

Außerdem ist die Entsorgung von atomar belasteten Abfall-Stoffen, bis heute auch noch immer nicht gelöst. :cry:

Knurro! Jede andere neue Energieart, die vom Menschen zu nutzen ist, sollte mit größten Tempo erforscht und in die Praxis so schnell wie möglich umgesetzt werden. Es gibt schon viele neue aufgezeigte Wege in diese Richtung. Allerdings kosten diese alle Geld . :roll: Deswegen werden sie auch nicht von der Energiewirtschaft bereitwillig in Angriff genommen. Für sie ist es doch viel günstiger, mit (Atomkraft) Gewinne zu erzielen! :roll:

Grüßchen
Du hast ja recht, ich kenne die Risikofaktoren auch. Aber die Industrie und die Haushalte müssen versorgt werden. Die größten Abnehmer sind übrigens die Haushalte. Und ich möchte nicht das Geschrei hören, wenn der Strom kontingentiert würde.

Von den "vielen" neuen Wegen scheint mir derzeit nur die Windenergienutzung geeignet, zeitnah als Ersatz für Kernkraft herangezogen werden zu können.

MfG Knurro

nicita
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Das Problem mit der Kernkraft sind nicht nur die Risiken

Beitrag von nicita » 09.11.2008, 19:15

sondern eben auch der Umstand, dass solange darauf gebaut wird, die erneuerbaren Energien nicht weiter ausgebaut werden, bzw. eben nicht so, wie erforderlich. Außerdem läuft Kernkraft den erneuerbaren Energien entgegen, da sie schwer regelbar ist. Man kann nicht nach Bedarf produzieren. Im Grunde müsste man die erneuerbaren in einer Art virtuellem Kraftwerk zusammen laufen lassen, damit sie wirklich effizient sind. Außerdem ist eine Speicherung in der Form möglich, dass man eben mit Pumpspeicherwerken arbeitet. Es gibt auch moderne Speicherwerke - derer leider noch zu wenige - die nach ähnlichen Prinzipien arbeiten. Aber diese Technologien werden solange vernachlässigt, solange die festgelegten Ziele immer wieder hinausgeschoben werden können.

Außerdem meine ich auch, dass die gesetzten Ziele eingehalten werden sollten. Die Versorgung ist auch dann noch gewährleistet, wenn einzelne Meiler wegen Überalterung abgeschaltet werden, das haben viele Untersuchungen - so jedenfalls mein Kenntnisstand - ergeben. Diese Vereinbarungen wurden auch nicht ins Blaue hinein getroffen.

LG
nicita

gnadenlos
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Re: Unterschriftenaktion gegen Kernkraft

Beitrag von gnadenlos » 09.11.2008, 19:17

Knurro_Knurreck hat geschrieben: Atomkraftwerke kann man nicht abschalten, solange es keinen äquivalenten Ersatz dafür gibt. Das ergibt sich aus der Logik,
Das ist eine der üblichen Sch...hausparolen im System der Volksverblöder.

Die sogenannten Restlaufzeiten haben ausschließlich wirtschaftliche Gründe für den Betreiber. Aus allen anderen Gründen wäre eine Restlaufzeitvereinbarung nicht möglich gewesen. Das ergibt sich aus der Logik.

Gruß
gnadenlos
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt. (Albert Einstein)

Knurro_Knurreck
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Re: Das Problem mit der Kernkraft sind nicht nur die Risiken

Beitrag von Knurro_Knurreck » 09.11.2008, 19:42

nicita hat geschrieben:sondern eben auch der Umstand, dass solange darauf gebaut wird, die erneuerbaren Energien nicht weiter ausgebaut werden, bzw. eben nicht so, wie erforderlich.
Dass die Entwicklung erneuerbarer Energien nicht vorangetrieben würde und diese nicht ausgebaut würden, kann ich nicht erkennen.

nicita hat geschrieben: Außerdem läuft Kernkraft den erneuerbaren Energien entgegen, da sie schwer regelbar ist. Man kann nicht nach Bedarf produzieren.
Man kann die Kernenergie genauso ins Netz einspeisen, wie die in herkömmlichen Kraftwerken erzeugte. Da ist prinzipiell kein Unterschied. Das was du zur Kernenergie behauptest, trifft in Wirklichkeit derzeit auf die Windenergie zu. Die kann man nämlich nicht auf Vorrat produzieren und zur Zeit auch nicht speichern. Die diesbezüglich angekündigten Druckspeicher befinden sich noch in einem sehr frühen Definitionsstadium.
nicita hat geschrieben: Im Grunde müsste man die erneuerbaren in einer Art virtuellem Kraftwerk zusammen laufen lassen, damit sie wirklich effizient sind.
Du meinst wohl die Netzleittechnik. Das ist aber auch schon ein alter Hut.
nicita hat geschrieben: Außerdem ist eine Speicherung in der Form möglich, dass man eben mit Pumpspeicherwerken arbeitet. Es gibt auch moderne Speicherwerke - derer leider noch zu wenige - die nach ähnlichen Prinzipien arbeiten. Aber diese Technologien werden solange vernachlässigt, solange die festgelegten Ziele immer wieder hinausgeschoben werden können.
Pumpspeicherkraftwerke gibts schon seit den 20er Jahren. In Bayern zB das Walchenseekraftwerk. Dazu braucht man aber immer einen höhergelegenen Stausee.

nicita hat geschrieben: Außerdem meine ich auch, dass die gesetzten Ziele eingehalten werden sollten. Die Versorgung ist auch dann noch gewährleistet, wenn einzelne Meiler wegen Überalterung abgeschaltet werden, das haben viele Untersuchungen - so jedenfalls mein Kenntnisstand - ergeben. Diese Vereinbarungen wurden auch nicht ins Blaue hinein getroffen.
Das mag sein, man muss aber aus Sicherheitsgründen auch eine gewisse Redundanz einhalten.

LG Knurro

Knurro_Knurreck
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Re: Unterschriftenaktion gegen Kernkraft

Beitrag von Knurro_Knurreck » 09.11.2008, 19:55

gnadenlos hat geschrieben:
Knurro_Knurreck hat geschrieben: Atomkraftwerke kann man nicht abschalten, solange es keinen äquivalenten Ersatz dafür gibt. Das ergibt sich aus der Logik,
Das ist eine der üblichen Sch...hausparolen im System der Volksverblöder.

Die sogenannten Restlaufzeiten haben ausschließlich wirtschaftliche Gründe für den Betreiber. Aus allen anderen Gründen wäre eine Restlaufzeitvereinbarung nicht möglich gewesen. Das ergibt sich aus der Logik.

Gruß
gnadenlos
Sie ist ja auch so nicht möglich gewesen, sonst müsste man sie nicht verlängern. Die Berechnung der Restlaufzeiten wurde übrigens nicht von Volksverblödern, sondern üblicherweise von vom Wirtschaftsministerium eingesetzten Ingenieuren durchgeführt (die waren natürlich sämtlich von der Energiewirtschaft gedungen; verschwör, verschwör, verblöd).

MfG Knurro

Sonnerl
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Beitrag von Sonnerl » 09.11.2008, 21:04

Nun will ich doch nach meiner Unterschrift nebst Bestätigungsmail auch meinen Verschwörungsmist dazugeben.

Da stellen sich doch ein paar Sozialpolitiker hin, und erzählen mir den Mist von Hartz 4, Sozialkürzungen müssen sein, Staatsverschuldung und wir könnten diese finanzielle Last nicht unseren Kindern und Enkelkindern hinterlassen....müssen kürzen an Bildung, Rente und Pflegekräften und haben gleichzeitig nicht die geringsten Skrupel unseren Kindern, Enkeln, Urenkeln, UrUrenkeln etc. etc. Atommüll zu hinterlassen ...

Wie blind und verbohrt muß man sein....

rattie
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Beitrag von rattie » 09.11.2008, 21:31

Ein sofortiger Ausstieg ohne adäquate Alternativen ist wirtschaftlicher Selbstmord. Auch ich bin gegen die Atomlobby. Allerdings ist es vernünftiger ein Programm zum vernünftigen Ausstieg zu gestalten. Es kann doch nicht sein, dass wir nach 2020 schmutzigen Atomstrom aus Frankreich und Tschechien kaufen und uns nebenbei noch abhängig vom Ausland machen. Ein wenig Geduld muss man auch hier haben. Aber der Deutsche denkt wirklich in Schwarz-Weißschemen.

Der Ratz
Andere zu erkennen ist Weisheit, sich selbst zu erkennen ist Erleuchtung. (Lao Tse)

nicita
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Glaubst Du nicht, Knurro, dass wir bereits sehr

Beitrag von nicita » 09.11.2008, 21:37

viel weiter sein könnten in der Entwicklung von bspw. Speichermöglichkeiten für ernauerbaren Energien? Nur weil Du das nicht sehen kannst, heißt es ja nicht, dass es nicht so ist. Ich habe ein paar Jahre in diesem Bereich (periphär) gearbeitet, und habe mitbekommen, wie sich teilweise gegen vielversprechende Forschungsvorhaben gesperrt wurde, auch wenn es nach außen nicht den Anschein hatte.

Es gibt Pumpspeicherwerke.. zugegeben.. auf dem flachen Land vielleicht nicht ganz so leicht realisierbar. Druckspeicherwerke stecken ja leider Gottes - warum nur? - in den Kinderschuhen.

Vielleicht habe ich mich etwas missverständlich oder falsch ausgedrückt. Es geht darum, verschiedene Energieformen in vernünftiger Weise zu kombinieren - ich habe das als großes virtuelles Kraftwerk bezeichnet, obwohl es ja so nicht zutreffend ist. Es ist einfach ein Mix aus allen verfügbaren erneuerbaren Energien. Die Problematik - um jetzt mal bei der Windenergie zu bleiben - ist ja die, den Überschuss - sprich bei viel Wind - zu speichern. Mit Druckkraftwerken könnte man dies tun, sofern man diese weiter entwickeln würde (was man sicher auch tun würde, wäre es nicht so schön bequem mit Kernkraft).

Es ist ja bei dem ganzen nicht nur das Wirtschaftsministerium involviert, sondern es gibt ja auch noch das BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit - hier ein Link zu relevanten Seiten http://www.bmu.de/ueberblick/atomenergi ... /41319.php) Es sind auch nicht alle wirtschaftlich und vernünftig denkenden Menschen dafür, die Laufzeiten zu verlängern. So kann man also nicht argumentieren.. da scheiden sich die Geister.

Gl hat aus meiner Sicht vollkommen recht, wenn er schreibt, dass es nur wirschaftliche Gründe auf Seiten der Betreiber gibt. Realisieren ließe sich sicher noch viel mehr. Das wurde schon bewiesen, als zeitgleiche mehrere Meiler außer Kraft waren, und wir dennoch Strom hatten. Wir hätten ja dann da schon Probleme mit der Versorgung haben müssen - war aber nicht.

LG
nicita

nicita
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Keiner spricht von sofortigem Ausstieg Rattie

Beitrag von nicita » 09.11.2008, 21:42

rattie hat geschrieben:Ein sofortiger Ausstieg ohne adäquate Alternativen ist wirtschaftlicher Selbstmord. Auch ich bin gegen die Atomlobby. Allerdings ist es vernünftiger ein Programm zum vernünftigen Ausstieg zu gestalten. Es kann doch nicht sein, dass wir nach 2020 schmutzigen Atomstrom aus Frankreich und Tschechien kaufen und uns nebenbei noch abhängig vom Ausland machen. Ein wenig Geduld muss man auch hier haben. Aber der Deutsche denkt wirklich in Schwarz-Weißschemen.

Der Ratz
Das möchte ich mal ausdrücklich betonen. Es geht darum, marode AKW vom Netz zu nehmen, die bereits über die Zeit ihre Leistung erbracht haben, und zunehmend zu einem Sicherheitsrisiko werden. Dies wäre möglich. Aber nun wird aus allen Richtungen geunkt, wir bräuchten die. So wird das nie was, auch nicht mit der Unabhängigkeit.. von der Sicherheit für die Umwelt mal gar nicht zu sprechen. Hier wird ohne Notwendigkeit an Dingen festgehalten. Darum geht es. Das heißt nicht, dass wir von heute auf morgen auf jegliche AKW verzichten können. Kein vernünftig denkender Mensch würde das fordern. Außerdem geht es um gesetzte Ziele, die in gemeinsamen Einvernehmen gesteckt wurde, und die nun einseitig aufgekündigt werden.

LG
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nicita
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Da fasst Du ein heißes Eisen an...

Beitrag von nicita » 09.11.2008, 21:58

Sonnerl hat geschrieben:Nun will ich doch nach meiner Unterschrift nebst Bestätigungsmail auch meinen Verschwörungsmist dazugeben.

Da stellen sich doch ein paar Sozialpolitiker hin, und erzählen mir den Mist von Hartz 4, Sozialkürzungen müssen sein, Staatsverschuldung und wir könnten diese finanzielle Last nicht unseren Kindern und Enkelkindern hinterlassen....müssen kürzen an Bildung, Rente und Pflegekräften und haben gleichzeitig nicht die geringsten Skrupel unseren Kindern, Enkeln, Urenkeln, UrUrenkeln etc. etc. Atommüll zu hinterlassen ...

Wie blind und verbohrt muß man sein....
Und es zeigt eigentlich, dass wir schon eine total verquere Wahrnehmung haben. Geld ist wichtiger als alles. Geld, Geld, Geld, und das um jeden Preis. Und das ist das bittere an unserer Zeit. Ich frage mich oft, wie irre das eigentlich ist. :( Vielleicht waren wir Menschen ja früher doch sehr viel weiter, als wir es heute sind, auch wenn es augenscheinlich nicht so scheinen mag :roll:

LG
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Zum Thema Wirtschaftsministerium

Beitrag von nicita » 09.11.2008, 22:02

Das Wirtschaftsministerium hat am 11. August 2008 seinen Monitoringbericht zur Versorgungssicherheit im Strombereich nach § 51 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) vorgestellt. Auch das bereits seit Mai vorliegende, zugrunde liegende Gutachten wurde nun veröffentlicht.

Der Bericht bestätigt voll die Auffassung des Bundesumweltministeriums, dass die Versorgung sicher gestellt ist und der Atomausstieg hier keinerlei Problem darstellt. Das Gutachten geht von einem leicht sinkenden Stromverbrauch durch Steigerung der Effizienz aus. Es sieht aber auch bei einer expansiveren Entwicklung keine Engpässe in der Versorgung.
Quelle: http://www.bmu.de/atomenergie_ver_und_e ... /42058.php

Soviel mal zum Wirtschaftsministerium :)

LG
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